Outlaws Dresden

14.09.2013
Iserlohner EC - ESC Dresden Jugend

4:1 (1:0,1:1,2:0)
Zuschauer: ca. 100 (ca. 10 Dresdner)

(Erna P.) Andere Besatzung und anderer fahrbarer Untersatz, aber wieder einmal sehr zeitig und nach eher wenig Schlaf machte man sich auf den Weg Richtung Iserlohn. Brüderlich teilte man sich in die Fahrtstrecke und trotzte dem Eigenleben des Fahrzeugs und vor allem der Mitfahrer. Aber wenigstens wechselten immer gleich ganze Sitzreihen. Mit Kaffee und Frühstück versorgte man sich auf gewohntem Wege, entscheidungs(un)freudig wie immer. Ehe man letztlich in Unna ankam, nutzte man die Gelegenheit und schaute sich das Aufeinandertreffen der Schüler vom Iserlohner EC gegen die Schüler vom Kölner EC (1:6) an, Kontrastprogramm erfolgte über'n Mittag in Schwerte auf der Viktor-Hötter-Kampfbahn beim AlteMännerKaffeekränzchen.

Unsere Jugend traf in der ersten Saisonbegegnung der Bundesliga im nördlich von Iserlohn gelegenen Eisstadion Unna auf den Iserlohner EC.
Auf den Rängen musste man sich Kuhglockengeläut, Rasselgeräusche und schreckliche Spielermuttis antun, auf dem Eis ein 4:1. Lange konnte die Jugend auf Augenhöhe mithalten und erspielte sich große Chancen. Erst in der 19. Minute gelang Iserlohn das 1:0. Auch im zweiten Spielabschnitt näherte man sich erst dem Drittelende, bevor Zählbares zustande kam, erst das 2:0, kurze Zeit später der Anschlusstreffer.
Das Kuhglockengeläut wurde lauter und nerviger, der Ton auf dem Eis rauer und arroganter, Gepöbel auf dem Gang zwischen Eis und Spielerkabine folgte.
Im dritten Drittel dann das, was man in der Pause schon ahnte. Iserlohn zeigte sich stellenweise sehr unsportlich und nahm gewollte Fouls mit Verletzungsfolge durchaus in Kauf, um die drei Punkte zu sichern. Da fallen einem wieder Schimpfworte ein, die man nicht ausspricht - ist ja schließlich die Jugend.

Bevor man den Kuhglockenmuttis an die Kehle springen konnte, endete das Spiel unverdient 4:1 und die Jungs traten mit hängenden Köpfen den Rückzug an. Weiter kämpfen! Bereits am nächsten Tag stand das Rückspiel in Iserlohn an, welches man aus Zeitgründen leider nicht besuchen konnte, und endete sogar 9:2. Sehr schade für unsere Jungs, gut für die Kuhglockenmuttis… Spät in der Nacht erreichte man nach einer abwechslungsreichen und gelungenen Tagesausfahrt die geliebte Heimat.

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