Outlaws Dresden

23./24.02.2013
Junge Wilde

(Erna P.)
Am Samstag traf die 1b auf das Team der Hallenser 1b und konnte sichere drei Punkte mit in die Kabine nehmen. Auf Hallenser Seite war man nicht nur darüber sehr erbost, sondern stellte auch lautstark von der Spielerbank aus die (Nicht-)Fähigkeiten des Schirigespanns in Frage. Erst einmal ließ sich feststellen, dass Halle genau wie viele andere Mannschaften auch einen Raufbold besitzt, der den Frust zumeist an anderen auslässt und sich dann u.a. wegen Meckerns für zehn Minuten Abkühlzeit auf der Strafbank wieder findet. Weiterhin kommt dann hier der Trainer mit ins Spiel, der diesen Spieler nach den zehn Minuten in Empfang nahm, ihn lautstark anblaffte, dass er immer und immer und immer wieder auffällt mit seinem Gemecker und dann gab es noch einen sehr unsanften Schubs, damit er auch sicher zum Sitzen kommt. Nach einer weiteren (eigentlich nicht) strittigen Situation ist dem Trainer dann die Sicherung durchgefatscht. Diverse Gegenstände landeten auf dem Eis, woraufhin der Schiri kurzen Prozess machte und den Trainer der Bank verwies, und tschüss. Der folgende Ausraster mit Sachbeschädigung zeigte dann, dass das Gemecker des Spielers wohl eher noch harmlos war, nunja. Aber weil Zählbares nicht ins Tor gemeckert werden kann, endete das Spiel 12:1. Danke Jungs, konsequent! Die Zuschauerzahl beschränkt sich auf die üblichen Verdächtigen, wobei sie wieder einmal niedrig ausfiel. Die Gäste mit ca. 20-30 Leuten, die sich mehr aufs Pöbeln als auf den Support ihrer Jungs verstanden, was dann mit den wenigen Frauenstimmchen eher lächerlich klang.

Gleich am Sonntag ging es weiter. Punktgleich mit dem ESC Berlin an der Tabellenspitze ging es um den Vorentscheid, da das Hinspiel 5:2 gewonnen werden konnte und damit auf Dresdner Seite für den direkten Vergleich ein guter Puffer vorhanden war. Nach der regulären Spielzeit hieß das Ergebnis allerdings 4:4 und es ging direkt ins Penaltyschießen. Derzeit gibt es allerdings keine Schiris zu erleben, die sicher und treu eine Linie fahren, weshalb das Spiel letztlich auch 4:5 n.P. für Berlin ausging, aber ein sehr wichtiger und vielleicht auch alles entscheidender Punkt konnte gesichert werden. Mit ca. 300 Zuschauern war die Halle gut besucht, wobei man sich aber fragt, warum gerade da kein Eintritt verlangt wird. Das Zuschauerinteresse der Berliner war eher schmal, nur einige wenige fanden auch bei dem säuischen Wetter den Weg ins Elbflorenz. Das kennt man aber auch anders vom Club! Jedenfalls rechtfertigte die Zuschauerzahl das Öffnen eines Verkaufsstandes, welcher allerdings von völlig überfordertem Personal betreut wurde: Eine lange Schlange und ein Schluck Bier unter der großen Schaumkrone waren das Resultat. Und für die Regionalliga-Rookies hier nochmal der Hinweis, dass die Toiletten im Rundlauf IMMER verschlossen sind, sicher allerdings unter Block U15 ausreichende Möglichkeiten befinden.

Während sich der ESC Berlin noch gegen die innerstädtische Konkurrenz von FASS Berlin und ECC Preußen Berlin behaupten muss, empfangen die Jungen Wilden noch den Leipziger Eissport-Club und den EHV Dresden Devils. Auf geht's, Jungs!

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