Outlaws Dresden

19.01.2020
ESC Dresden - Frankfurt
4:3 (2:0; 1:2; 1:1)

(Eischaot) Blau und Weiß ein Leben lang. Unter diesem Motto trafen wir uns nach teils längerer Eishockey-Abstinenz. Mit Trikot, Schal und Mütze ging es ins Augustiner Bräu. Bei ein paar gemütlichen Bier wurden alte Geschichten erzählt und die Vorfreude auf das Spiel stieg. Meine Empfehlung: Augustiner Edelstoff wobei diese Meinung über das beste Bier nicht jeder teilt. Irgendwann machten wir uns auf den Weg zur Energieverbundarena. Vor Ort wurde dann das Material zusammengesucht und rein ging es in die Eishalle. Leider nur noch zu 75%, da die Fraktion SV draußen bleiben musste. Im Stadion wurde die Trommel aufgebaut, der Eischaotenschwenker gehisst und das ein oder andere Gespräch mit den altbekannten Gesichtern geführt. Erwähnt werden sollte natürlich auch das Fotoshooting mit Olaf.

Und dann ging es auch schon los. Spielerisch begannen die Eislöwen druckvoll und so gab es das erste Tor bereits in der zweiten Minute. In der 10. Minute folgte dann das 2 zu 0 und so ging es in die erste Pause. Die Stimmung war soweit gut. Im zweiten Drittel konnten die Gäste aus Frankfurt den Anschlusstreffer sowie den Ausgleich erzielen. Die Nordkurve legte stimmungsmäßig noch etwas zu und sang die Mannschaft 5 Sekunden vor der Pause zum erneuten Führungstreffer. Im Schlussdrittel gab es erneut ein frühes Tor der Eislöwen. Der erneute Anschlusstreffer der Frankfurter änderte am Ende nichts mehr und so gewannen die Dresdner Eislöwen mit 4 zu 3. Die Stimmung war das gesamte Spiel hinweg recht ordentlich. Von kämpferischen Anfeuerungsrufen bis hin zu Siegesgesängen war alles dabei. So soll es sein.

Nach einer längeren Pause hat mich dieser Nachmittag wieder absolut begeistern können. Schönes Eishockey, vernünftige Stimmung und gutes Augustinerbier vor dem Spiel. Danach schmeckt das Freiberger noch weniger als normal. Lediglich die noch immer vorhanden Zwischenrufe: „Nimm die Fahne runter!“ trüben das Gesamterlebnis etwas. Wenn es euch stört, dann stellt euch bitte woanders in den Block oder akzeptiert die Momente mit den Fahnen. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein.

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