Outlaws Dresden

02.02.2016
EC Bad Nauheim - Dresdner Eislöwen
2:4 (0:0,1:3,1:1)
Zuschauer: 1.860 (ca. 25 Dresdner)

(Gastschreiber subman) Es war eigentlich ein stinknormaler Dienstag, wenn nicht doch Spieltag ist! Es ging diesmal in Teil 2 des Auswärtsmarathons nach Bad Nauheim, ins Hessenland. Direkt nach Feierabend losgefahren und zu 4. nach Bad Nauheim gefahren. Welch' Vogel manche doch haben müssen… Die Autobesatzung teilte sich in 1x BWC, 2x OD und den Fahrer auf. Mit viel Bier und etlichen Fanzines machte die Fahrt doch recht viel Spaß.
Aufgrund von verkehrsbedingten Gegebenheiten und arger Spritlosigkeit im Gefährt musste man sich damit zufrieden geben, dass man die ersten zwölf Minuten verpasste. In der Tankpause noch fix das Schnellrestaurant mit der Krone besucht und dann mit Krone, wie es sich für den Kaiser gehört, weiter gefahren.
In Bad Nauheim angekommen, sorgte erst einmal die Parkplatzsuche für etliche Minuten Verspätung, sodass man, wie bereits erwähnt, erst acht Minuten vor der ersten Sirene im Stadion ankam.
Im Gästeblock dann traf man etliche bekannte Gesichter, sogar die Ultras Kaufbach waren anwesend - mit Baby, starke Sache, Nachwuchsarbeit vom Feinsten ;D
Schnell die Zaunfahnen angebracht - wobei der ZONA ANTI ETC bei den Heimfans und deren Fotomann besonders Aufmerksamkeit erregten.

Aufgrund der Anzahl von nur 5x aktive Fanszene, konnte man stimmungstechnisch gegen die Nauheimer nicht mithalten, konnte aber doch das eine oder andere Mal in einer ruhigen Sekunde und nach den Treffern für ein paar Augenblicke auf sich aufmerksam machen - war ordentlich.

Zum Spiel sei nur so viel gesagt, dass es geil war! Viel Kampf, Checks zu Ende gefahren, sehr gute Spielzüge von beiden Seiten und ein absolutes Highlight im 2. Abschnitt. Was war das bitte für ein geiles Drittel? Drei Tore in sechs Minuten vom ESC, trotzdem ein Spiel auf nahezu Augenhöhe und trotz der vielen Checks ein sehr kontrolliertes Spiel. Im Schlussdrittel musste man allerding noch mal kurz bangen, bevor der Auswärtssieg dann doch gefeiert werden konnte!
Nach dem Spiel verabschiedete man sich noch von den Ultras Kaufbach, die die Nacht in Hessen verbrachten und trat die Heimreise an. Viele Geschichten, Diskussionen und einige Interessante Fakten ließen das Bier noch besser schmecken. Zumindest bis Bad Hersfeld, wo man dann knappe 500 m hinter einem umgekippten polnischen LKW, der seine Beladung (Neuwagen aus der Autostadt) und sich selbst über die komplette Fahrbahn verteilte… geile Scheiße…. und das um 23.30 Uhr. Zwei Stunden verbrachte man mit quatschen, lesen, pinkeln, saufen und zur Unfallstelle spazieren, ehe man auf dem Standstreifen vorbeigeleitet wurde… Als ich dann um 4 Uhr vor der Haustür abgesetzt wurde, lagen vor den restlichen drei Leuten nochmal rund 125 km bis in die Landeshauptstadt.
Um 6 Uhr klingelte der Wecker und um wach zu werden, naschte man noch einmal fix am Bier (selbstverständlich musste ein ganzes vernascht werden...), bevor man um 7 Uhr auf Arbeit erscheinen musste. Mit zwei Stunden Schlaf ist man erstaunlicherweise fitter als mit sechs Stunden - sollte man öfter machen ;-)

Fazit: Es war ´ne geile Fahrt und ich hatte sehr viel Spaß!

Bilder

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