Outlaws Dresden

31.01.2016
Kassel Huskies - Dresdner Eislöwen
3:2 (1:1,2:0,0:1)
Zuschauer: 3.037 (ca. 55 Dresdner)

(Pumuckl) Puh, das wird jetzt schwierig. Da sich keiner der Mitfahrer aufraffen wollte, einen Bericht zum Spiel in Kassel zu schreiben, kommt mir die ehrenvolle Aufgabe zu. Ein "Bericht" in dem Sinne wird es dann auch nicht werden, denn ehrlich gesagt weiß ich so gut wie gar nichts mehr von dem Ausflug. Das hat diesmal jedoch nichts mit dem Konsum alkoholischer Getränke zu tun, sondern mit dem allgemeinen gesundheitlichen Zustand, in dem ich mich an dem Tag befand.
Nachdem zum Frühstück ein Fußballtestspiel beim BSV Lockwitzgrund mitgenommen wurde, stieg ich gegen Mittag ins komfortable Reisegefährt, dass insgesamt vier OD an diesem Tag ins Hessische bringen sollte. Schnell noch die anderen beiden Mitfahrer an gänzlich unterschiedlichen Ecken von Dresden eingesammelt und ab ging die Fahrt. Diese verlief anscheinend ruhig, denn fast die gesamte Zeit gingen die Jalousien runter und es wurde stilvoll Augenpflege betrieben. Angekommen an der Eishalle wurde sich mit Reisegruppe 2 getroffen und der ungeplant ausgiebige Fußmarsch in feinstem Nieselregen zum Einlass in Angriff genommen. Unterwegs gab es noch eine Bratwurst, allerdings nur eine halbe, da die Standbetreiber so kurz vor Spielbeginn nicht auf hungrige Sachsen eingestellt waren.
Ähnlich wie in Sachen Support beim Spiel vor Ort sieht meine jetzige Motivation zur Schilderung der Ereignisse in Textform aus. Das Spiel war wohl kein allzu schlechtes, einzig im Mitteldrittel bauten die Eislöwen deutlich ab. Erinnerungswürdig ist eigentlich nur, dass während der Drittelpausen vor der Anzeigetafel eine Leinwand heruntergefahren und mal schnell zum Finale der Handball-Weltmeisterschaft geschaltet wurde. Ein beträchtlicher Teil der Zuschauer fühlte sich dann auch eher dem Sport auf Parkett verbunden und verbrachte die restliche Spielzeit zum Fernsehglotzen in der Stadionkneipe. Als das Ergebnis verkündet wurde, ging ein Jubelschrei lauter als beim Eishockeyspiel durch die Ränge. Hurra! Ansonsten halt das Übliche in Kassel, teilweise recht laut, oft eher nicht, wir mit einigen Anfeuerungsrufen und ein wenig Fahnenwedeln. Passt schon.
Auf dem Weg zum Parkplatz wählten wir einen etwas kuriosen Weg und fanden uns auf einmal im Treppenaufgang vor der Stadionkneipe wieder. Die Gesichter des Supporter-Volks von Kassel waren recht verdutzt, übelster Aggro-Riot kam aber nicht zustande. So ging es wieder überwiegend grunzend zurück nach Dresden, wo wir gegen 22:30 Uhr wohlbehalten ankamen.

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