Outlaws Dresden

29.01.2016
Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers
3:2 (1:0,1:1,1:1)
Zuschauer: 2.426 (ca. 15 Gäste)

(Paule) Heute war der Meister aus Bietigheim zu Gast. Mit ihm erschienen auch ca. 15 Gäste aus dem Ellental, welche aber lediglich optisch durch ein paar Fahnen und drei Banner auf sich aufmerksam machten.
Beide Mannschaften stiegen mit viel Druck in die Partie ein und man bekam auf dem Eis ein umkämpftes Spiel mit etlichen Torchancen geboten. Verwunderlich war, dass die Eislöwen den Meister sehr gut unter Kontrolle hatten, sodass dieser erst einige Minuten benötigte, bis er etwas Ruhe ins Spiel bringen konnte. Trotzdem schoss Dresden das Führungstor und konnte verdient den Pausentee genießen. Im zweiten Drittel folgte dann der Ausgleich der Steelers, welcher trotz der Tatsache, dass er ein völlig regulärer Treffer war, Proteste bei einigen Zuschauern auslöste, da der Schiedsrichter, welcher sich durchaus mit dem Adelstitel "Unparteiischer" schmücken konnte, lediglich auf das freie Spielgerät aufmerksam machte. Somit verbrachte die halbe regelunkundige Kurve mit sinnlosem Gepfeife und die Stimmung, die bis zu diesem Moment ganz gut war, erreichte den Tiefpunkt des Spiels. Die Mannschaft spielte aber, im Gegensatz zu Popieschzeiten, weiter auf demselben guten Niveau und ließ sich nicht beirren. So gelang es das erneute Führungstor zu erzielen und es ging in die Pause. Im dritten Drittel gelang Reed ein weiteres Tor und die Stimmung kochte selbst noch nach dem Anschlusstreffer der Gäste. Zum Schluss wurde es nochmal richtig spannend, da die Steelers wenigstens noch einen Punkt ergattern wollten. Das gelang ihnen aber nicht, sodass nach zweiminütigen Zittern ein Sieg gefeiert werden konnte.

Insgesamt hat man ein klasse Spiel und eine willensstarke und druckvolle Dresdner Mannschaft gesehen. Man sieht außerdem, dass die Mannschaft unter Stewart einen Wandel vollzogen hat. Die Stimmung steigerte sich mit Verlauf des Spiels und diesmal sprang der Funken vom Eis auch auf die restlichen Fans über, die sonst eher untätig das Spiel verfolgen. Der Fokus liegt nun auf Platz sechs und wenn die Mannschaft so weiter macht, dann ist sie auf dem richtigen Weg.

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