Outlaws Dresden

30.12.2015
Dresdner Eislöwen - Eispiraten Crimmitschau
2:4 (1:3,0:1,1:0)
Zuschauer: 4.412 (ca. 400 Gäste)

Leider keine frohe Kunde aus Romans neuester Märchenstunde

(Roman Dichter) Es war einmal, vor wenigen Wochen, wir hatt'n uns blamiert bis auf die Knochen. Dies sollte sich eigentlich nicht wiederhol'n, doch hat uns Crimmitschau erneut die Show gestohl'n. Das Team aus dem Westen macht uns're Spieler nass und auf den Rängen blieben beide Seiten wohl eher blass. Von Derbystimmung keine Spur, unterster Durchschnitt war es nur. Trotz früher Führung ließ sich der Gästeblock nicht verleiten, Lautstärke, in Form von durchgängigem Gesang zu verbreiten. Gut, ein paar mehr Zaunfahnen und Schwenker als sonst war'n vertreten, doch wurden diesmal die Freunde aus Berlin scheinbar nicht um Unterstützung gebeten. An dieser Stelle ein Zitat, vom Pumuckl, ich hab parat: "Wenn Berlin nicht will, bleibt der Gästeblock still!". Doch auch auf eigener Seite, man hat es vernommen, haben wir auch nicht gerade den Stimmungsthron erklommen. Obwohl der Spieltag doch so schön begann, die Mannschaft zeigt einfach nicht mehr, was sie kann. Mit der Magie einer Choreographie, zwingt man den Gegner auch schon mal in die Knie. Doch schon in Spielminute zwei, war's mit der Euphorie vorbei. Nur kurze Zeit später, man mag es kaum sagen, lag auch noch der Capo nach Absturz im Graben. Auf helfende Hände er konnte vertrau'n, unter Applaus zu erklimmen den sonst unüberwindbaren Zaun. Der Ausgleich zum 1:1, Filin bringt die Kurve zum Feiern, danach war einem wieder einfach nur noch nach reihern. Denn auf die kurze Feierei folgten die Gegentore zwei und drei. Auch im Mittelabschnitt keine Besserung in Sicht, demzufolge punkteten die Eislöwen auch nicht. Lag es an der Spielweise mit offenem Visier, kassierten die Löwen auch noch Tor Nummer vier. Ein Torwartwechsel wurde vollzogen, um zu glätten die unruhigen Wogen. Immerhin in Spielabschnitt drei zauberte Rupprich noch irgendwie den Anschluss herbei. Das war's dann auch im letzten Drittel, für weitere Treffer fand man kein Mittel. Der Schlusspfiff ertönte, das Spiel war vorüber, jetzt feierte doch noch der Block gegenüber. Im Gästeblock zogen mal wieder die fettesten Bauern blank, mit diesem Anblick wird den Spielern also ein Auswärtssieg gedankt?!

Die Formkurve im freien Fall, gab es noch vor der Silvesternacht den großen Knall. Die Trainerentlassung, sie bahnte sich an, nur wusste man nicht wie und wann. Mit meinen allerletzten Gedanken, möchte ich Thomas Popiesch für seine Zeit in Dresden danken!

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Not und Elend gegen motivierte Westsachsen

(Gastschreiber Bart Simpson) Knapp 4500 Zuschauer waren am gestrigen Abend in die Eissporthalle Dresden gekommen, um sich das sächsische Duell zwischen den Eislöwen und den Eispiraten anzuschauen. Um es gleich zu schreiben, auf Seiten der Löwen gab es an diesem Abend nicht viel zu sehen.
Vor dem Spiel wurde in der Nordkurve, die an diesem Abend doch gut gefüllt war, unter dem Motto "KULT" eine Choreo durchgeführt. Die Motivation in der Kurve, im Vergleich zu den letzten Spielen, um 100 Prozent verbessert. Die ersten zwei Minuten war ordentlich was los und selbst nach dem frühen Rückstand unterstütze die Kurve die Jungs weiterhin! Leider zeigten sich unsere Spieler an diesem Abend mal wieder von ihrer besten Seite. Da kam kaum ein Pass an - Torgefahr im ersten Drittel fast null. Ein Wunder, dass wir überhaupt ein Tor erzielen konnten.
Crimme in der Abwehr perfekt eingestellt und nach 20 Minuten stand es 3:1 für die Gäste. Die gut 400 Gästefans natürlich bester Laune, während man auf der Heimseite schon etwas ratlos und verwundert über die Leistung der Jungs debattierte.
Im Zweiten Drittel wurde es nicht viel besser. Nach dem 4:1 wurde der Support fast komplett eingestellt. Nur der harte Kern versuchte weiterhin alles. Im Gästeblock war man wohl auf solch eine Führung nicht vorbereitet, denn so richtig laut war es dort jetzt auch nicht.
Im Letzten Drittel gab es die ersten fünf Minuten endlich mal sowas wie Biss und Einsatz zu bewundern. Hier bleibt die Frage, warum erst jetzt und nicht schon ab der ersten Minute. Irgendwie schafften wir dann auch noch den 2:4-Anschlusstreffer, aber direkt danach wurde das Eishockeyspielen wieder eingestellt.
Im Gästeblock wurden die letzten fünf Minuten natürlich ausgiebig zum Feiern genutzt. Während man in der Nordkurve dem Treiben auf dem Eis jetzt schweigend zusah.
Das Beste an dem Spiel war die Schlusssirene!

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