Outlaws Dresden

20.12.2015
EC Kassel Huskies - Dresdner Eislöwen
3:2 (0:2,0:0,3:0) n.P.
Zuschauer: 3.295 (ca. 90 Dresdner)

(Gastschreiber eastside) Nach etwas Hin und Her bei der Planung des Busses ging es pünktlich um zehn mit 35 Busfahrern nach Kassel. Da ein größerer Bus mit 54 Plätzen kam, hatte jeder fast zwei Plätze, dazu noch sehr bequem. Mit den üblichen Aktivitäten von Fanzine lesen, Kaltgetränke zu sich nehmen oder einfach über einiges reden, ging die Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Kassel relativ schnell vorüber. Lautstark wurde bekannt gemacht, dass Dresden jetzt da ist und die Kassen kurzzeitig klingeln. Einige Auskunftsgespräche und Supporteinlagen vor der Weihnachtsbühne inklusive. Nach ca. einer Stunde ging es dann zurück in den Bus und zur Eishalle, wo ich mich auf Kartensuche begab. Vorm Eingang die üblichen Experten der Securityfirma Klug. Zwei Leute inkl. mir natürlich durften sich dann komplett durchsuchen lassen. Nach der mittlerweile dritten Androhung, im dritten Spiel hintereinander in Kassel, dass ich heute nicht reinkomme… war ich am Ende trotzdem wieder drin. Einfach lächerlich, als ob man im Block mit 1000 Leuten steht und den, der gezündet hat, niemals finden würde.

Die Stimmung war zu Beginn recht ordentlich für diese beschissene Lage in der Halle. Der Spielstand 2:0 für Dresden? Ja, irgendwie zwei Treffer mit Glück und ein starker Goalie auf unserer Seite. Kassel auch im zweiten Drittel besser und mit vielen Chancen. Ab der 45. Minute war es dann vorbei. 2:1, Kassel kann doch singen? Peinlich, so ein Spielstandsupport. Wir waren im zweiten Drittel dominierend beim Thema Stimmung und es war sehr laut zum Teil! Im dritten Drittel hatten wir allerdings kaum noch eine Chance auf anständigen Support. Wenn Kassel das ganze Spiel über so einen Support leistet, dann Respekt, aber so. Leider ging das Spiel dann noch mit 2:3 verloren. Übermotivierte Ordner und Bullen brachten nach Ende noch kurz Unruhe in den Block. Der Auslöser: einmal über den Zaun gestiegen. Nachdem die Kunden von Ordnern auch draußen weiterhin den Mächtigen zeigen wollten, verabschiedete man sich in den Bus und um 20 Uhr trat man die Heimreise an. Ca. 30-40 Dresdner warteten noch vor dem Mannschaftsbus, welcher aber wie gesagt von Security-Dummies umzingelt war. Die Stimmung im Bus wurde dank Musik und Bier noch sehr lustig, bis man sich kurz nach Mitternacht wieder in Dresden befand.

Aufwachen langsam…

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