Outlaws Dresden

18.10.2015
Dresdner Eislöwen - SC Riessersee
3:7 (1:0,2:3,0:4)
Zuschauer: 2.877 (ca. ? Gäste, also, es standen auf jeden Fall ein paar Leute im Block)

Spitze! Zweiter statt Spitzenreiter

(Shadow) Tore, Tore, Tore und der achte Sieg in Folge. Schön wäre es gewesen, aber nur 50% dieser Aussage sollten letztendlich zutreffen. Die Siegesserie wurde jedenfalls erstmal unterbrochen, da die vielen Tore auf der Gegenseite fielen. Dabei sah es nach den ersten beiden Dritteln gar nicht so schlecht aus. In einem überlegenen ersten Drittel erzielte Cullen kurz vor der ersten Pause mal wieder einen sehr sehenswerten Treffer zum 1:0. Im Mittelabschnitt ging es dann Schlag auf Schlag.
Früher Ausgleich Riessersee, im direkten Gegenzug wieder Führung der Eislöwen durch Garten, dann erneut der Ausgleich der Gäste, innerhalb von zwei Spielminuten. Als sich die Lage wieder etwas beruhigt hatte, erzielte Pat Baum das 3:2, welches drei Minuten vor der Pause wieder egalisiert wurde. Für einen minimalistisch überheblichen Fangesang in einer der Führungsminuten wurde man im Schlussabschnitt allerdings völlig zu Unrecht gleich doppelt und dreifach bestraft. Die Nachricht der Niederlage von Bremerhaven brachte die Emotionen wohl etwas zum Überkochen. Zehn Punkte Vorsprung auf die "Unabsteigbaren" und elf Punkte auf den ewigen Abstiegsrundenkandidaten machten es aber auch nicht wirklich schwerer, sich selbst für den zwischenzeitlichen Platz an der Sonne zu feiern. So sind sie halt diese Dresdner, überheblich und arrogant. Man muss den haltlosen Vorwürfen ja gelegentlich auch mal etwas Futter liefern.
Im letzten Drittel machten die Gäste aus Bayern kurzen Prozess. Was sich gegen Ende des Mittelabschnitts schon andeutete, setzte sich im Schlussabschnitt fort. Riessersee dominierte das Spiel und verwandelte seine Torchancen in weitere vier Tore. Zwar hatten auch die Eislöwen noch ein paar wenige Möglichkeiten, so richtig Hochkarätiges war aber auch nicht mehr dabei. Ganz so schlecht wie die 3:7-Niederlage in der Statistik jetzt aussehen mag, haben die Löwen aber nicht gespielt. Auch wenn die Stimmung anfangs etwas behäbig ins Rollen kam, hatte man seit langem mal wieder einen akzeptablen Heimauftritt, welcher die Niederlage ein bisschen leichter verdauen lässt.
Ich persönlich hab es mir ja abgewöhnt, mich über fragwürdige Schiedsrichterleistungen aufzuregen und das Streifenhörnchen ständig als Arschloch zu bezeichnen. Trotzdem wurde unverzüglich nach dem Spiel eine spontane Krisensitzung diesbezüglich einberufen. Dass dieses Schiedsrichtergespann gekauft war, steht außer Frage! Doch woher ist dieses Geld geflossen? Das Tagungskomitee kam zum einzig logischen Entschluss, dass dieses Geld aus der Stadtkasse Dresdens gekommen sein muss. Die Stadt überhäuft das Dresdner Eishockey schließlich ständig mit irgendwelchen Geldern. Nur der Schiri wusste anscheinend nichts von seinem Geldgeber..

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