Outlaws Dresden

16.10.2015
Heilbronner Falken - Dresdner Eislöwen
1:7 (0:1,0:3,1:3)
Zuschauer: 1.078 (ca. 40 Dresdner)

(Gastschreiber Lars) Am 11. Spieltag der laufenden DEL2-Saison hieß der Gegner Heilbronner Falken. Der eigentliche Absteiger konnte am "Grünen Tisch" die Liga halten, weil der EV Landshut von der Liga keine Lizenz erteilt bekam und in den Oberligabereich zurückziehen musste. Die Unterländer stellten zweifelsohne ein schlagkräftige Truppe für die dritte Liga zusammen, haben aber aktuell Schwierigkeiten, die Zweitligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Immerhin fallen gleich ein paar Namen im Team der Falken auf. So finden sich die Spieler Peter Holmgren und Carsten Gosdeck aus dem letztjährigen Kader der Dresdner Eislöwen darunter und auch Stürmer Tom Fiedler und Verteidiger David Hajek trugen schon das blauweiße Dress.

Beide Teams erwärmten sich und auch der Gästeblock der Arena wurde in vertrauten Farben geschmückt. Gestern fanden sich tatsächlich unterschiedliche Fanclubs und Gruppierungen zum geschlossenen Support unseres Teams ein. Neben Cattivo Boys und Blue-White Crew waren auch die Fanclubs Rohrdesigner und Eislöwen 97 zugegen. An einem Freitag schlussendlich doch ca. 40 Personen im Gästefanblock zu sehen, ist respektabel! Stimmung, unterstützt von Fahnen, gab es von der ersten Minute an und so durften wir bereits in der fünften Spielminute den Führungstreffer durch Mark Cullen bejubeln. In den folgenden 55 Spielminuten griff Gegner-Goalie Holmgren dann noch ganze sechs Mal hinter sich. An fünf der sieben Tore war Cullen beteiligt und wurde folglich nach Spielende auch zum Spieler des Tages ausgezeichnet. Sportlich bleibt für die Gastgeber nur festzuhalten, dass sich das Team größtenteils nicht reif für Liga zwei fühlen kann, ein CG97 abgemeldet wie lange nicht wirkte (aber den Assist zum einzigen Treffer am Abend beisteuerte) und sicherlich auf der Torwartposition was passieren muss.

Mit offiziell 1.078 Zuschauern war die Heilbronner Eishalle nur zu 1/4 ausverkauft. Das spiegelte sich auch in der Stimmung der heimischen Fanszene wieder. Lediglich ein paar Strohfeuer aus dem Zentrum der Stehplatztribüne von Inferno waren zu vernehmen. Positiv sicherlich, dass die eingefleischten Fans kurz vor und nach Spielende ihrer Mannschaft mitteilten, dass man wohl heiß auf das am Sonntag anstehende Derby gegen die Steelers aus Bietigheim ist. Die Dresdner zogen ihren singenden Stiefel mit schwenkenden Fahnen durch, dem einen oder anderen wurde wohl durch den sportlichen Einsatz etwas warm, so dass sich teilweise der oberkörperabdeckenden Bekleidung entledigt wurde. Das Team von Trainer Thomas Popiesch huldigte die Angereisten aus nah und fern nach Spielende und alle konnten bei suboptimalen Reisebedingungen den Heimweg antreten.

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