Outlaws Dresden

18.09.2015
Dresdner Eislöwen – Kassel Huskies
4:3 (0:0,1:2,2:1) n.P.
Zuschauer: 2.010 (35 Gäste)

Kassel geht vor die Hunde...

(Shadow) ... und ich am Stock. Nicht weil das Spiel nach Penaltyschießen noch gewonnen wurde, sondern vielmehr, weil die Eislöwen es mal wieder geschafft haben, das Feld von hinten aufzuräumen.
Stimmung war vorhanden, aber nicht berauschend. Den einzigen und spielentscheidenden Treffer markierte Macholda, als letzter der angetretenen Penaltyschützen, während Cüpper seinen Kasten sauber hielt. Vielleicht wäre der Siegtreffer auch schon in der Verlängerung gefallen, aber die eine Sekunde nach dem Bully in Kassels Drittel war dann doch zu wenig. Jedenfalls kam der Puck nach dem Anspiel ziemlich präzise auf Neuzugang Mark Cullen, der sich frei vor dem Tor positionierte und bei zwei/drei Sekunden mehr auf der Uhr den Pass eventuell hätte verwerten können. Allerdings hatte zuvor schon eben dieser Cullen die Eislöwen mit seinem Treffer nach 59:43 Minuten in die Verlängerung geschossen. Das 3:3 nur 17 Sekunden vor der Sirene. Gefühlt sind es ja eigentlich immer unsere Löwen, welche sich solche Treffer einfangen, wenn man da mal nur eine Woche zurückdenkt. Aber dank der starken Schlussoffensive und Herausnahme des Goalies ergaben sich Chancen, die zum Ausgleich führten. In diesem durchwachsenen Spiel fiel auch auf, dass die Direktschüsse in den letzten Minuten deutlich effektiver waren, als den zugespielten Pass erstmal ordentlich anzunehmen, den Puck unter Kontrolle zu bringen, um seinen Schuss dann in den blockenden Verteidiger zu semmeln oder aus teilweise spitzem Winkel auf das Tor zu schießen, welches der Torhüter in aller Seelenruhe abdichten konnte. Solch ein Direktschuss von Macholda sorgte im Powerplay nämlich auch schon für den Anschluss zum 3:2. Nachdem Kassel wenige Minuten vorher auf 3:1 erhöhte, dachten die meisten Leute wohl schon an eine Vorentscheidung.
Gegen Ende des Mittelabschnitts gingen die Huskies zum zweiten Mal in Führung, weil die Dresdner Verteidigung nicht gut stand, Cüppers Abpraller postwendend zu ihm zurückkam und den Weg durch seine Schoner ins Gehäuse fand. Kramer gelang zwischendurch der Ausgleich, als er einen Schuss ins gegnerische Tor abfälschte. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels führte eine kleine Unachtsamkeit zu einer 2-auf-1-Situation, welche die Huskies auch nutzten und das 1:0 für Kassel erzielten. Damit war der Bann gebrochen und das Toreschießen konnte beginnen. Aufgrund einer stabilen Abwehrleistung beider Mannschaften, ergaben sich im ersten Drittel nur wenige Torchancen. Die Eislöwen waren zu diesem Zeitpunkt zwar das bessere Team, aber die erhoffte/versprochene Torfabrik um Reed, Campbell und (derzeit leider nur einem) Rodman (D. Wolf, du Arschloch!!) leidet wohl noch an Ladehemmung und lässt weiter auf sich warten.
Getreu dem Motto "Spieler kommen, Spieler geh'n", verabschiedete man sich vor Spielbeginn offiziell noch einmal von Hugo Boisvert, dankte dem ehemaligem Kapitän für seine fünf Jahre bei den Dresdner Eislöwen und seinem Einsatz als Nachwuchstrainer der Eishockeyspieler von morgen.
Danke Hugo!

Damit wäre auch der Spielbericht einmal von hinten aufgerollt. Da sich das Ganze aber ein bisschen bekloppt liest und noch bescheuerter schreibt, beim nächsten Mal wieder alles auf Anfang!

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