Outlaws Dresden

18.09.2015
Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim
2:1 (0:0,0:0,1:1) n.P.
Zuschauer: 1.883 (ca. 25 Gäste)

(Paule) Am heutigen Spieltag war Bad Nauheim zu Gast. Die Hessen hatten bis dahin beide Spiele verloren, weshalb man ein Spiel erwartete, welches von unserer Dominanz geprägt ist. Mit ca. 25 Gästen im Schlepptau konnte Nauheim aber gut Paroli bieten. Vor dem Spiel wurden Sami, Bruce und Hugo mit einem Spruchband von uns geehrt, da sie mehrere Jahre alles für den Club gegeben haben und sie nicht, wie die restlichen Söldner, nach einem Jahr dem Geld hinterher gerannt sind. An dieser Stelle Danke für Alles!

Das Spiel begann, wie schon erwartet, mit Druck in Richtung Nauheimer Tor, jedoch konnten sich auch die Gäste mit einigen Konterchancen in Szene setzen. Da aber beide Torhüter eine exzellente Leistung erbrachten, blieben die ersten zwei Spielabschnitte torlos, jedoch trug unsere schlechte Chancenverwertung ebenfalls dazu bei. Dies entstand, da die einfachsten Dinge wie präzise Pässe, sicherer Spielaufbau und die Überzahlsituationen nicht funktionierten. Selbst eine doppelte Überzahl konnte nicht genutzt werden.

Nach dem zweiten Pausentee dauerte es keine Minute, bis Reed den Nauheimer Torhüter überwinden konnte. Nauheim machte am Ende immensen Druck, mit dem wir nicht richtig umgehen konnten und deshalb das Spiel in unserem Drittel standfand. Statt die Scheibe einfach mal aus dem Drittel zu kloppen, wollte man lieber die Eisprinzessin, welche alle ausnimmt und ein Traumtor schießt, spielen. Natürlich wurde so etwas 14 Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich der Gäste bestraft, was völlig verdient war. Wer mit einem Tor führt und aus seinen Chancen kein Kapital schlägt, muss hinten sicher stehen. So ging es in die torlose Verlängerung und man sah ein gutes Penaltyschießen, welches glücklich für uns entschieden werden konnte. Natürlich muss die komplett neue Mannschaft noch aus solchen Sachen lernen und man kann sagen, dass die Punkteverteilung mehr als gerecht ist.

Stimmungstechnisch war es ein Stück unterm Durchschnitt, was vielleicht auch an der verdammt niedrigen Zuschauerzahl lag. Wer nur Werbung für ein Spiel macht, ist selbst daran schuld. Die Saison besteht aus mindestens 28 Heimspielen und nicht nur aus einem Event. Klar verdient man mit dem Eventspiel viel Geld, aber man würde noch mehr Gewinn machen, wenn man auch zum Standardheimspiel gegen eine Standardmannschaft 3.000 Besucher in die Halle locken könnte. Das ist machbar und diese Einnahmen haben oder nicht haben ist so ne Sache. Schließlich muss man noch einiges an die Stadt zurückzahlen.

PS: 82 12 10

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