Outlaws Dresden

01.03.2015
ESV Kaufbeuren - Dresdner Eislöwen
2:5 (0:1, 1:0, 1:0)
Zuschauer: 998 (ca. 30 Blau-weiße)

Pre-Play-offs erreicht!

(Gastschreiber Steven) Die Anreise nach Kaufbeuren verlief eher uninteressant, außer man trifft Füchse zusammengepfercht in einem Reisebus auf freier Wildbahn, wo ich gern noch hinzufügen möchte: "Tod und Hass dem ESW!"
Dort angekommen, da fragt man sich eigentlich, wo zum Teufel soll hier 'ne Halle sein?? Antwort: "Dort rechts am Hallenbad." Schön zu wissen, naja, jedenfalls beim Herantreten an das Kassenhäuschen trifft man ja doch noch Blau-Weiße.
Nachdem man die Karte sehr freundlich erhalten hat, ging es mit einem frisch gezapften Bier in den Gästeblock.
Als sich dann unser Block so allmählich zu füllen begann, kam schon wieder eine hellerleuchtete Weste und hat den Trommler von der ersten Reihe verjagt. Warum, weiß bis heute keiner...
Dann ist wieder bisschen Ruhe eingekehrt und so langsam ging es in den Aufruf der jeweiligen Startaufstellungen beider Mannschaften.
Als der Hauptmann dann endlich den Bully freigab und man sich noch auf die Heimfans konzentrierte, weil diese noch auf Platzsuche waren, klingelte beim Pasi schon die Sirene. Arturs Kruminsch nutzte den Rebound, den Lukas Slaventinsky vorbereitet hatte, und nach nur 29 Sekunden stand es 0:1.
So konnte es ruhig weitergehen. Aber irgendwie fehlte es etwas an Stimmung.
Die Trommel hat fünf unserer Leute übertönt, die so "halbherzig" gesungen haben. Das Spiel unserer Löwen war bissig, man hat endlich gemerkt, dass sie es schaffen wollen, man ging konsequent in die Zweikämpfe. Und so fiel in der 6. Spielminute verdient das 0:2 durch Carsten Gosdeck. Vorbereitet hat es Arturs Kruminsch.
In der 12. Spielminute hat sich Carsten Gosdeck mit einem Schlagschuss selbst belohnt und Pasi war zum dritten Mal überwunden.
Aber nicht, dass das jetzt heißt, die Joker hatten keine Chancen, sie spielten mit und das als letzter nicht schlecht, nur wir hatten einen Nastiuk im Tor stehen, der über sich hinaus wuchs. Zum Ende des ersten Drittels hin hat noch Jannik Woidtke die Stabilität des Pfostens mal getestet.
Das erste Drittel war vorbei und die ersten ESV- Fans traten die Heimreise an.
Das 2. Drittel wurde angepfiffen und nach drei Minuten Spielzeit hat sich ein Joker in der Eisbox für 2 min einquartiert. In Überzahl dann konnte Stefan Chaput das 0:4 einläuten. Kurze Zeit später musste sich auch einer unserer Löwen in der Eisbox ausruhen und Rob Kwiet konnte erstmals Kevin Nastiuk in der 28. Spielminute überwinden, 1:4. So ein wenig war das 2. Drittel geprägt von Strafminuten, 36. Spielminute Jordan Knackstedt traf in Überzahl zum 2:4. Und ebenfalls in Überzahl traf Marius Garten zum 2:5 in der 39. Spielminute.
Damit war dann auch das 2. Drittel vorüber.
Die Stimmung unserer Seite wurde besser und lauter, die Trommel hingegen kam nicht mehr so oft zum Einsatz. Die Kaufbeurer "Fanszene" hatte es ganz aufgegeben.
Wenn wir nicht gewesen wären, hätte Totenstille geherrscht.
Auf in das letzte Drittel. Wir Dresdner konnten uns feiern, das hat so manchen Leuten nicht so gepasst und diese wollten uns provozieren, aber zum Glück fanden die Raufereien nur auf dem Eis statt. Das Spiel war jetzt fast nur noch mit Strafen gesegnet, manches gerechtfertigt und etliches zu übertrieben. Kaufbeuren hat immer mehr Druck aufgebaut, aber sie verzweifelten an unserem Goalie. Das Ergebnis hätte noch etwas höher ausfallen können, da wir auch hier wieder unsere Konter nicht sauber zu Ende gespielt haben und zu leichtsinnig die Scheibe abgaben. Trotz alledem war es ein gutes Spiel. Spieler des Tages war verdient Kevin Nastiuk, er hat letzten Endes mit sehr guten Paraden dazu beigetragen, dass es beim 2:5 geblieben ist.
Freitag geht es in Bayern weiter mit Riessersee um die Playoffs. Und hoffentlich auch mit einem Sieg!

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