Outlaws Dresden

05.12.2014
Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars
6:2 (2:2,3:1,1:0)
Zuschauer: 2.013 (ca. 15 Gäste)


Viele Tore und trotzdem keine Stimmung..

(Shadow) Da liefern sich die beiden Teams auf dem Eis ein Duell auf Augenhöhe mit wirklich sehenswertem Eishockey und dann versagt die Kurve mit durchgehend erbärmlichen Support. Von den 2000 Zuschauern in der Halle waren auch nur wenige in der Nordkurve bzw. Stimmungsblock zu finden. Hier taten sich teilweise erschreckend große Lücken auf. Kennt man zwar auch schon aus diversen Dienstagsspielen, aber selbst da wurde es lauter in der Eishalle. Sogar die ca. 15 mitgereisten Gäste aus Ravensburg konnten mehrfach kurzzeitig akustisch wahrgenommen werden. Mit den Towerstars war jetzt vielleicht nicht unbedingt der attraktivste Pöbelgegner zu Gast, aber doch immerhin ein starker Gegner, gegen den unsere Mannschaft wesentlich mehr Unterstützung verdient gehabt hätte. Und was der Schiri mit einem regulär erzielten Treffer der Gäste zu tun hat, weiß bestimmt auch keiner. Hauptsache gepöbelt, wenn auch sinnlos. Hoffen wir, dass dies kein neuer Dauerzustand wird und dieses Spiel als einmaliger stimmungsmäßiger Tiefpunkt der Saison 2014/15 abgehakt werden kann.
Wie eingangs schon erwähnt, bekam man richtig gutes und schnelles Eishockey zu sehen. Zwar ging Ravensburg im ersten Drittel zweimal in Führung, jedoch konnten die Eislöwen Dank eines starken Powerplays immer wieder ausgleichen. Petr Macholda mit einem Schlagschuss von der Blauen und Arturs Kruminsch in die kurze Ecke waren die erfolgreichen Torschützen.
Auch im zweiten Drittel gelang es Ravensburg wieder in Führung zu gehen. Doch die Antwort der Löwen war mehr als eindeutig. Nachdem Stefan Chaput bei angezeigter Strafe mit einem schönen Alleingang und im Fallen für den Ausgleich gesorgt hatte, stand nur 20 Sekunden später die Führung der Eislöwen auf der Anzeigetafel. Vom Bully weg stürmten die Eislöwen wieder auf das Tor der Gäste, spielten deren Verteidigung schwindelig und letztendlich netzte Kris Sparre zum 4:3 ein. Als Sahnehäubchen markierte Hugo Boisvert kurz vor der Pausensirene das 5:3.
Im letzten Drittel wurde das Ergebnis clever verwaltet, ehe erneut Kris Sparre die Kirsche auf das Sahnehäubchen setzte und (eigentlich in Unterzahl) ins leere Tor traf. In den letzten zwei Spielminuten wurde es aufgrund einer 5:3-Überzahl der Gäste aber trotzdem noch einmal spannend.
Super gekämpft, Löwen und verdient gewonnen! Gekämpft für die Aufrechterhaltung von etwas Support haben auf den Rängen nur wenige. Aber sich über ein fehlendes UFFTA! beklagen..

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