Outlaws Dresden

12.10.14
Dresdner Eislöwen - SC Riessersee
2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
2.635 Zuschauer (6 Gäste)


Drei Siege am Stück

(Shadow) Nachdem die lange Auswärtsspielserie mit sieben Punkten und einem erfolgreichen Derby abgeschlossen wurde, stand nun endlich mal wieder ein Heimspiel auf dem Spielplan. Allerdings konnten die Lausitzer die Schmach der Derbyniederlage nicht so leicht verkraften und pressten sich dicke Krokodilstränen aus den Tränendrüsen, da Jannik Woidtke einen Fuchs bei einem Check verletzt haben soll. Nach Sichtung von Videomaterial wurde dieser für zwei Spiele vom DEB gesperrt, was bedeutet, dass er gegen Riessersee und Crimmitschau nicht auflaufen wird. Also noch ein Ausfall mehr, der kompensiert werden muss.
Das Spiel begann so schleppend wie die Stimmung auf den Rängen. Kaum gefährliche Situationen vor dem Tor von beiden Teams. Zum ersten Mal in der noch kurzen Saison wollte auch keine richtige Stimmung aufkommen. Der eine schob es auf den frühen Spielbeginn um 16 Uhr, ein anderer auf den Familientag an sich, welcher eigentlich immer ein paar mehr Leute in die Eishalle lockt. Aber etwas mehr als 2600 Zuschauer ist jetzt auch nicht gerade überragend. Kurz vor Ende des ersten Drittels fanden die Eislöwen dann doch einen Weg, mal gefährlich vor des Gegners Tors zu kommen und Alex Trivellato nutzte diese Gelegenheit auch sehr abgezockt, um zur Führung einzunetzen.
Mindestens genauso frech wie die Parkplatzgebühren in Frankfurt ist der zusätzliche Aufschlag des Fanshops für den Verkauf der ohnehin schon recht teuren Derbytickets. Deswegen konnte man sich ein entsprechendes Spruchband zu Beginn des zweiten Drittels nicht verkneifen. Der Spielverlauf weiterhin eher unspektakulär. Riessersee kam Mitte des zweiten Drittels zum Ausgleich, nachdem man den Puck nicht aus der Verteidigungszone herausbekam. Kurz danach galt es dann die erste Unterzahlsituation des Spiels zu überstehen. Erfolgreich! Direkt im Anschluss hätten die Dresdner im eigenen Powerplay wieder die Chance gehabt in Führung zu gehen, verlegte diese aber auf das zweite Powerplay des Tages und wieder nur wenige Sekunden vor der Pause. Petr Macholda hämmerte den Puck von der blauen Linie in die Maschen der falschen Blau/Weißen zum 2:1.
Im letzten Drittel sollten keine Tore mehr fallen, einzig ein vierminütiges Unterzahlspiel galt es zu überstehen, was noch einmal etwas Spannung in die Partie brachte. Von den Rängen bekam die Mannschaft jetzt endlich die Unterstützung, um diesen knappen Vorsprung bis zum Abpfiff zu halten.
Etwas nervig und irgendwie auch peinlich war der Versuch des Stadionsprechers, den Derbysieg vom vergangenen Freitag mit den Leuten in der eigenen Eishalle nachzufeiern.
Derbysiege werden am Tag ihrer Entstehung gefeiert!! Mit all den Emotionen und Eindrücken vor Ort und nicht erst zwei Tage später vor eigener Kulisse.

In diesem Sinne: Alle am Freitag nach Crimme!

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