Outlaws Dresden

04.10.14
Löwen Frankfurt - Dresdner Eislöwen
4:6 (2:1, 1:3, 1:2)
4.023 Zuschauer (ca. 50 Dresdner)


Sieg!

(Oyama) Der Bus musste im Vorfeld leider abgesagt werden. Zu gering war das Interesse an dieser Fahrt, dabei hätten die Bedingungen nicht besser sein können: An einem Samstag Eishockey und dazu noch Frankfurt als neuer Gegner in der Geschichte der Dresdner Eislöwen, für mich persönlich sehr unverständlich, aber gut. Somit musste kurzerhand umgeplant werden und es wurden zwei Kleinbusse für den harten Kern organisiert. Zur besten Mittagszeit und bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt los (22 Grad wohl bemerkt Anfang Oktober). Die Fahrt verlief störungsfrei bis Frankfurt, sodass pünktlich der Parkplatz angesteuert werden konnte. Dann der erste Schock! Parkplatzgebühr 3 Euro??? Bitte was? Nun zahlt man also im Eishockey auch schon für den Mist! Wahrscheinlich, weil sonst der Parkplatz bei Spielen des FSV Frankfurt genutzt wird. Material zusammengepackt und Karte geschnappt, da kam die nächste Überraschung: Die Fahnen sollten noch mal gekürzt werden, weil sie sonst den Sicherheitsbestimmungen des Stadions nicht entsprechen. Die Eingriffe in die Fankultur werden auch immer stärker. Irgendwann sind wir dann wohl an dem Punkt angelangt, wo gar keine Fahnen mehr erlaubt sind. Einfach abartig! Hier wurde man sehr freundlich empfangen als Dresdner, was dies angeht. Kontrollen der Fahnen waren auch wichtiger, als die Körperkontrollen. Somit spazierten wir gemütlich in Richtung Gästeblock und richteten uns häuslich ein. Betriebstemperatur erreichte man hier schon nach wenigen Minuten, bei gefühlten 50 Grad lief der Schweiß auf der Stirn mächtig. Unsere Mannschaft verschlief die ersten fünf Minuten komplett und so stand es schnell 2:0, unser Team kam aber zurück und glich im zweiten Drittel aus. Im letzten Spielabschnitt wurde die Führung noch von unseren Jungs ausgebaut und somit gewannen wir am Ende verdient mit 6:4 in Frankfurt! Klasse!

Der Gästeblock in Frankfurt zog heute sehr stark mit. Jeder der knapp 50 Gästefans supportete bis zur letzten Minute durch, wir haben uns gut präsentiert und optisch war man auch sehr gut mit Fahnen und Doppelhaltern vertreten. Von Frankfurter Seite kam sehr wenig. Die besagte "Bembel Crew" enttäuschte über weite Strecken, da hatte man sich doch viel mehr erhofft vom großen Aufsteiger. Man feierte noch ausgelassen im Block, ehe man wieder die Heimreise antrat. Die Rückreise verlief unspektakulär und verdächtig ruhig, da einige Insassen ihren Berufen am nächsten Morgen recht zeitig wieder nachgehen mussten.

PS: Wir haben Heimspiel in Frankfurt am 28.12.!

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