Outlaws Dresden

26.09.14
Dresdner Eislöwen - Heilbronner Falken
5:1 (2:0, 1:1, 2:0)
1.776 Zuschauer (10 Gäste)


Der Knoten ist geplatzt...

(Shadow) Im fünften Anlauf gelang den Dresdner Eislöwen endlich der erste Sieg der Saison. Gleich fünf Förderlizenzspieler aus Berlin standen im Kader der Dresdner, während die Fölis aus Jonsdorf aufgrund der dortigen Lage vom DEB gesperrt wurden.

Eine Überraschung war die Aufstellung von Mathias Niederberger im Tor der Eislöwen. Schon beim Vorbereitungsturnier in Berlin gab er mit seinem Shutout gegen die Eispiraten Crimmitschau eine sehr gute Figur ab.
Aber auch die Dresdner Stammspieler waren an diesem Spieltag viel besser aufgelegt. Nach einem kleinen Doppelhalter-Intro und einem aufmunternden "Kämpfen und siegen!"-Spruchband ging es los. Von Beginn an wurde Druck auf das gegnerische Tor erzeugt, was schon in der ersten Spielminute eine große Torchance ermöglichte, welche dann aber doch nicht genutzt wurde. Das erste Powerplay des Spiels wurde aber zur Führung genutzt. Kris Sparre bekam den Pass genau vors Tor gespielt und konnte nach kurzem Gewusel und Gestocher zum 1:0 einnetzen. Und da ja ein Tor im Eishockey in der Regel nicht reicht, spielten die Eislöwen munter weiter. In einer kurzen Druckphase der Falken konnte nach einem Konter der Löwen das etwas kuriose 2:0 bejubelt werden. Den Schuss von Feodor Boiarchinov konnte der Keeper zwar mit dem Blocker parieren, aber die Gesetze der Physik wollten es so, dass sich daraus eine Bogenlampe ergab, welche der Goalie nicht ganz im Blick hatte und der Puck letztendlich doch ins Tor trudelte. Sah sehr lustig aus!
Im zweiten Drittel bissen die Eislöwen weiter und Sven Ziegler erhöhte in der 29. Minute auf 3:0. Aber aufgeben wollten sich die Falken wohl auch nicht. Etwas unglücklich fiel das 3:1, das von einem Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Heilbronn fand in den letzten fünf Minuten des Mitteldrittels besser ins Spiel.
Auch im letzten Drittel hatten die Gäste erstmal die besseren Chancen. Mathias Niederberger im Tor entschärfte allerdings alle weiteren Schüsse auf sein Gehäuse und verteidigte die bequeme Führung. Damit die Führung noch bequemer wird, erhöhte erneut Feodor Boiarchinov nach einer sehenswerten Überzahlkombination erst auf 4:1 und fünf Minuten vor dem Ende erzielte Steven Rupprich das 5:1, der den uneigennützig aufgelegten Querpass von Gosdeck verwerten konnte.
Trotz des verkorksten Saisonstarts muss man sagen, dass es stimmungsmäßig wieder richtig gut war. Die Leute sind sogar so motiviert, dass teilweise mehrere Gesänge gleichzeitig angestimmt werden oder in bestehende Gesänge dazwischen gesungen wird. Letzteres ist dann doch ein bissel nervig, zumal es dann auch nicht konsequent weitergetragen wird. Aber egal…

Der ESC ist wieder da...!

Bilder

Sidelink_2
Fotos
Sidelink_5
Auswärtsfahrten
Sidelink_3
Gesangbuch (6. Auflage)
Sidelink_4
Kurvenflyer "Schulldchnsä!"
Sidelink_6
Infos für Gästefans