Outlaws Dresden

07.09.14
VER Selb - Dresdner Eislöwen
2:7 (0:4,2:1,0:2)
Zuschauer: 784 (ca. 70 Gäste)


Alles Gute zum Geburtstag, Henry - Jeeeeeeeehhhhh!!

(Gastschreiber zipp) Die heutige Abfahrt wurde schon auf 12 Uhr terminiert und es machte sich eine gewisse Neugier breit, was sich denn unser Andy diesmal alles einfallen lassen hat! Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und so wurden schon die ersten Essensbestellungen für unsere erste Anlaufstelle in Selb entgegen genommen und telefonisch weiter gegeben. Leider war die Zahl der Mitreisenden nicht sehr hoch und so machten sich lediglich 13 Eishockeyverrückte aus vier Fanclubs auf den Weg nach Bayern. Die Zahl sollte sich jedoch noch steigern. Nach wirklich sehr interessanten Gesprächen über die Sinnlosigkeit von Privatfahrern und wie Eishockeyhallen und Sex zusammen passen, wurde noch schnell ein weiterer Sympathisant in der Schluchtenscheißerstadt Aue eingesammelt und die wilden Gespräche wurden fortgeführt. Nachdem dem Henry zum gefühlten 100. Mal zum Geburtstag gratuliert wurde, erreichte man das Dänische Bettenlager in Selb, was zu aller Enttäuschung auch für uns nicht zum Sonntag auf machte. Der Grund dieses merkwürdigen Zwischenstopps war ein zusteigender Wölfe-Fan, der unter großem Jubel in unsere illustre Truppe installiert wurde und sich als Stadtführer enttarnte. Innerhalb kürzester Zeit erreichten wir eine Eishockeykneipe namens "Haiperer" mit reichlich Charakter! Nach einer Spitzenmahlzeit und einem ungewollt längeren Aufenthalt, wuchs unsere Busgemeinschaft um zwei weitere mehr oder weniger geduldete Mitfahrer an.

Endlich kam man an der Netzsch-Arena an und konnte seinem Hobby frönen, dem Pöbeln. Ich erwarte ja von der Selber "Fanszene" seit dem Aufstiegsversuch gegen Crimme und Co. KG nicht mehr viel, aber diese kleinen Jungs im Gästeblock waren wirklich sehr peinlich! SELBst die eigenen Fans scheinen was gegen ihren Nachwuchs zu haben und so gab es während der Spielzeit öfter mal den einen oder anderen Rempler in Richtung Kindergarten, der fast schon weinend zu den Ordnern petzen gegangen ist. Tipp: Denkt mal über euren Standort nach. Dickes, rothaariges Hortkind.

Musste mal raus!

Das ganze Spektakel besuchten circa 2.500 Menschen, wovon 70 Dresdner im Gästeblock zu finden waren. Eine richtige Stimmung kam trotzdem nicht zu Stande. Nur ab und zu konnte man einen ESC- und einen Europapokalgesang hören, wobei letzterer zu meinen Favoriten zählte. Der Spaßfaktor stand an diesem Abend eh an erster Stelle. Unsere Jungs trugen dazu ein ganzes Stück mit bei und spätestens nach der zweiminütigen Boxeinlage von Martell stieg dieses Level sogar bei dem letzten Stiesel im Gästeblock noch ins Unermessliche. Das ganze Spiel war von kleineren Schlägereien durchzogen und die ließen die Emotionen hochsteigen.

Auch der Schiri mochte wohl keine Bayern und war leicht parteiisch. Darf man das so sagen? Egal! Dresden spielte sehr ruppig und man hätte da schon die eine oder andere Strafe geben können. Naja, wenn sich dann Selb revanchierte, sah man sie schnell in der Abkühlbox wieder. Das führte natürlich zu so mancher Pöbelattacke der Heimfans. Auch hier gab es ein Highlight meinerseits. Achtung: "Pfeifst du scheiße, hängen wir dich auf..." Nett! Da würden sich aber unsere neu gewonnenen, politisch korrekten Weichwurstfans beim ESC aufregen in der Kurve...! Ansonsten sehr schönes Zusammenspiel der Löwen, die aber ab dem 2. Drittel einen Gang runter schalteten.

Nach einer ebenfalls verdammt lustigen Heimfahrt zu Anton aus Tirol und dem Rest der Truppe wurde dem Henry nochmals 100 mal gratuliert -jeeeehhh- und wir kamen gesund und munter gegen 23:30 Uhr daheim an.

Achso! Eine feine und erwähnenswerte Geste fand ich noch die drei Spieler die in unseren Bus kamen und sich für die Unterstützung bedankten. Das war Haut-von-Gag-Gag-Feeling! Danke Jungs!

PS: Abwasser war zwei Tage zuvor mit fünf Mann in Selb! Mensch, die haben doch eigentlich alle unter der Woche Zeit, um da ihre Mannschaft zu unterstützen! Enttäuschend!

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