Outlaws Dresden

18.03.14
Dresdner Eislöwen - Starbulls Rosenheim
2:5 (0:0,0:3,2:2)
Zuschauer: 2.589 (ca. 20 Gäste)

Bullenschweine!

(Gastschreiber Bart) Am Dienstag ging es nun weiter in dieser Serie. Nach dem bescheidenen Auftritt im Spiel 2 in Dresden rechneten die wenigsten heute mit einer Zuschauerzahl größer als 2000. Zum Glück täuschte man sich und knapp 2600 Zuschauer sind für einen Dienstag durchaus ok.
Vor Spielbeginn erinnerten sich einige Fans an die Gepflogenheiten bei Play-off-Spielen zu Pieschener Allee-Zeiten und deckten die Gästebank mit einigen Zetteln und einem Spruchband ein. Leider war unsere sportliche Leitung der Meinung, dass das Spruchband sofort entfernt werden müsste. Eine Begründung gab es natürlich nicht! Also wurde das Spruchband wohl oder übel abgemacht und es sollte evtl. in die Kurve gehangen werden. Hatte man zumindest gedacht. Keine zwei Minuten später gab es auch dafür ein Verbot. Begründung: keine. Selbst unser Sicherheitsdienst musste schon lachen. Weitere zwei Minuten später kam dann die nächste Aufforderung, auch die Zettel müssten ab. Ansage der sportlichen Leitung. Da selbst mir das zu blöd wurde, wurde eine Mitarbeiterin der Geschäftsstelle hinzugezogen und nach einer Lösung gesucht, welche am Ende hieß, die Zettel bleiben erst mal hängen! Und das Spruchband wurde nun beim Warmmachen der Gegner im Stimmungsblock eine ganze Weile präsentiert. Anmerkung: Wenn die sportliche Leitung mal so viel Energie in unser Überzahlspiel gesteckt hätte, bräuchte ich jetzt noch keinen Bericht schreiben, da wären wir nämlich eine Runde weiter und nicht diese Bauern. Und dass unsere Gäste einen Galgen mit einem Löwen daran in der Kabine hatten, sei mal nur so am Rande erwähnt. Aber ja, wir haben uns alle ganz doll lieb!
Auf das zweite Highlight des Abends aus Sicht der BG wurde zum Glück verzichtet und die Mannschaftsaufstellung ging wie immer über die Bühne. Ein Spruchband zur Thematik wurde im Oberrang befestigt, hatte man die Choreo aufgrund diverser Vorankündigungen der BG zum geplanten Eventfasching abgesagt.

Zum Intro wurden im Block zahlreiche blauweiße Fahnen geschwenkt und durch Wunderkerzen und andere pyrotechnische Erzeugnisse ergab sich bereits eine tolle Atmosphäre. Die Kurve lieferte in den ersten 20 Minuten einen guten Auftritt ab, Lieder wurden lange gesungen und teilweise stieg die ganze Halle mit ein. Auf dem Eis präsentierten sich die Jungs sehr gut. Der Wille war da, bloß im Abschluss versagten vielen die Nerven bzw. über das Überzahlspiel braucht man einfach nichts mehr schreiben. Ein Witz, was da teilweise gespielt wurde. Im zweiten Drittel kam dann das böse Erwachen im Spiel der Sachsen. Während das 0:1 noch selber von den Gästen erarbeitet wurde, waren die Tore zum 0:2 und 0:3 mal wieder Geschenke der Löwen. 0:3 nach 31 Minuten und die Gäste wussten eigentlich nicht mal, wieso sie so deutlich führten. Die Kurve, bis zum 0:3 echt gut drauf, war nun kurzzeitig wie gelähmt. Bereits das zweite Heimspiel dieser Serie wurde durch individuelle Fehler quasi aus der Hand gegeben.
Im letzten Drittel versuchte man in der Nord nochmals alles und motivierte sich und die Leute, alles zu geben. Als nach 42 Minuten Bruce zum 1:3 traf und Sami in der 51. Minute zum Anschluss einnetzte, kehrte die Hoffnung auf einen positiven Ausgang zurück und die Mannschaft wurde jetzt von der kompletten Halle unterstützt. Warum eigentlich nicht immer so? Leider zerschlug sich die Hoffnung nicht mal zwei Minuten später. Dank des dritten Gastgeschenks unserer Jungs erzielte Rosenheim aus dem Nichts heraus das 2:4 und ein gewisser Frust machte sich breit. Am Ende hieß es 2:5 und in der Serie 1:3 für Rosenheim.

Ein Lob an die Fans, die die Mannschaft so stark unterstützt haben. Nach dem ersten Play-off-Heimspiel hatte man auch im zweiten einen guten Auftritt - Weiter so! Zu den Gästen kann man nicht viel schreiben. 20 Leute waren da, sogar mit einer Trommel, keine aktive Szene, gesungen wurde nicht viel, aber die Trommel konnte man zweimal hören. Insgesamt Rosenheim mit einem ganz schwachen Auftritt in Dresden - leider!

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