Outlaws Dresden


Dresdner Eislöwen - Starbulls Rosenheim

2:5 (1:2,0:1,1:2)
Zuschauer: 3.005 (ca. 25 Gäste)

Da war doch wieder Alkohol im Spiel

(Gotrek) Die Anspannung vor dem Spiel war groß, um nicht zu sagen riesig. Und diesmal sollte es nicht unbedingt am Spiel liegen, konnten unsere Jungs doch nach dem Auswärtssieg befreit aufspielen, sondern es war Choreozeit. Eine große optische Aktion in der Kurve stand also an, eine Choreo, an der man bereits einige Wochen gearbeitet hatte und die wieder einmal in letzter Minute fertig geworden ist. Also noch ein paar Stunden aufgebaut und schon konnte die ganze Sache starten. Es gelang phänomenal, genau wie geplant und die Beteiligung aller Leute war sehr zufriedenstellend.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender und vor allem an die zahlreichen Helfer und Bastler!

Die Stimmung setzte direkt mit der Choreo ein und war im ersten Drittel einfach bombastisch. Dies war wohl das beste Drittel bisher in dieser Saison. Sehr stark und es machte einfach Spaß.
Auch unsere Jungs auf dem Eis ließen sich nicht lange bitten und Kaartinen machte dort weiter, wo er am Mittwoch aufgehört hat, Tor für die Dresdner Eislöwen, geiler Auftakt.
Leider war es das für längere Zeit mit Toren unserer Mannschaft und Rosenheim lag bereits zur ersten Drittelpause mit einem Tor in Front.
Im zweiten Drittel waren unsere Jungs irgendwie komplett von der Rolle und man konnte froh sein, dass wir nur ein weiteres Tor kassierten, selbst ein fünf zu drei Überzahl konnte nicht genutzt werden, ganz im Gegenteil, man lud den Gegner sogar zu Kontern ein.
Im letzten Drittel wurde es nicht viel besser und die Gäste schossen die Tore vier und fünf, den Schlusspunkt setzte dann Cullen mit einer schönen Einzelaktion.
Eine wirkliche Chance hatten wir in diesem Spiel nicht, die individuelle und auch die gesamtmannschaftliche Leistung war einfach nicht gut genug. Gekämpft haben die Jungs, aber es sollte an diesem Tag einfach nichts gelingen, unnötige Puckverluste, verspringende Pucks, ungenaue Pässe usw. Auch verstehen die Spieler anscheinend aktuell noch nicht so richtig, wie man Play-offs spielt, eine gesunde Härte mit reinbringt und dem Gegner ordentlich Paroli bietet. Die zahlreichen Nickligkeiten auf dem Eis sprechen da eine deutliche Sprache und wirklich gewehrt hat man sich nie. Es wird Zeit zurückzuschlagen. Diese Serie wird noch interessant, hoffen wir mal.

Die Stimmung in der Eishalle war im zweiten Drittel nicht mehr ganz so stark wie im ersten, aber trotzdem gab man weiterhin alles und es wurde immer mal wieder ordentlich laut. Im letzten Drittel setzte nach den weiteren Gegentreffern ein wenig Resignation ein, die aber am Ende nochmals mit einem feinen Dauergesang vertrieben werden konnte.
Gäste waren da, nicht wirklich viele, sonst nichts, ein paar Leute ließen sich sogar getrennt vom Rest im Oberrang mit Minizaunfahne nieder, warum auch immer.
Und am Freitag hauen wir euch raus.

PS: "Hilfe, Hilfe!"

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