Outlaws Dresden

02.11.2012
Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 4:1 (2:1,1:0,1:0)

Zuschauer: 2.164 Zuschauer (ca. 30 Gäste)

(Gastschreiber Falk & Ronny)

Am Freitag gab es das erste Aufeinandertreffen unserer Eislöwen gegen die Starbulls Rosenheim, von dem man sich viel erhoffte, da man das vorherige Spiel gegen Landshut gewann.

Durch den Sieg in Landshut wurde unsere Reiselust geweckt und so entschlossen wir uns am Vorabend des Rosenheim-Spiels, dass wir halt mal für 60 Minuten nach Bayern fahren. Um 11 Uhr starteten wir dann auch am nächsten Morgen, 15 Uhr kam dann mal der Gedanke auf, etwas zu essen und eine Pause zu machen, allerdings gestaltete sich die Sache mit der Nahrungsbestellung schwieriger als gedacht, da die gute Frau hinter der Kasse besser polnisch als deutsch sprach, also versuchte man mit Händen und Füßen Kontakt aufzunehmen, was dann auch halbwegs funktionierte. Weiter ging's, kurz nach München zeigten sich dann auch schon die Alpen. In Rosenheim angekommen, hat man gemerkt, dass Berufsverkehr in Dresden Luxus ist! Das ganze Dorf war unterwegs! Und so brauchte man auch 30 Minuten, ehe man einen Parkplatz hatte. Am Stadion dann endlich angekommen, erwarb man ein Ticket zum stolzen Preis von 13,50€. Pünktlich 18 Uhr wollte man eigentlich auch in die Halle, doch drin lief noch ein Training der Nachwuchsmannschaft, also sollte man noch 30 Minuten warten, in der Zeit trafen dann auch ein Großteil Rosenheimer- Fans ein, wobei man direkt merkte, dass der ein oder andere schon ein Bier zu viel genascht hat. Als man dann in der Halle war, füllt sich der Gästeblock immer mehr und mehr! Aber weniger mit Dresdnern sondern mit ca. 40-50 Rosenheimern. Worüber sich so manch Fan mehr als einmal aufregte.

Na gut, das Spiel begann dann auch schon, Dresden im ersten Drittel mit einigen gute Chancen, aber ein Tor wollte nicht fallen, aber als Rosenheim dann das 2:0 erzielte, merkte man, dass wir langsam den Faden verlieren, der Anschlusstreffer zum 2:1 fiel dann eher glücklich, aber das war es auch leider schon. Rosenheim erarbeitete sich in den letzten beiden Dritteln einfach mehr Chancen und so mussten ja dann auch noch zwei Tore fallen, Dresden versuchte zwar im letzten Drittel noch etwas, aber das war einfach zu wenig, der Schiedsrichter gab dann dem Spiel mit manch fragwürdiger Entscheidung das Übrige. Die Stimmung im Rosenheimer Block steigerte sich von Drittel zu Drittel, im letzten Drittel wurde es dann auch schon mal lauter, bei uns dagegen ertönte nur selten ein leises Liedchen. Die Rosenheimer schienen uns an diesem Abend allerdings mit der Mannschaft im polnischen Grenzgebiet zu verwechseln (oder der Alkohol führte bei einigen schon zur Farbblindheit), so das Rosenheim ab und zu mal Sch*** Dynamo sang! Den Dresdnern war das egal, sie sangen einfach mit. Nach Spielende und Verlassen des Stadions waren die Straßen ja fast wie leer gefegt, kein Vergleich zur Anreise, für uns war das positiv, denn wir brauchten keine zehn Minuten, bis wir auf der Autobahn waren. Die Rückfahrt verlief dann ohne weitere Vorkommnisse, so dass man um 4 Uhr wieder die Heimat erreichte.

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