Outlaws Dresden

05.03.2012
Hannover Indians - Dresdner Eislöwen
1:0 (0:0; 0:0; 0:0) n. P.
Zuschauer: 2714 (30 Dresdner)

(Bademeister)

Zum Abschluss des vorletzten Hauptrunden-WEs zog es eine Gruppe von 20 reiselustigen Eislöwenfans in die niedersächsische Landeshauptstadt. Nachdem bei Sixt zum Vorzugspreis die Kleinbusse abgeholt wurden (Was macht man eigentlich mit einer Golden Card??), nahm man einen bis dahin dienstschiebenden Mitfahrer in einem Szeneviertel Dresdens in Empfang. Es folgte eine kurze Analyse über das Fast-Food-Angebot in unmittelbarer Nähe und infolge dessen ein kurzes Mittagessen im Ararat auf der Alaunstraße. Gegen halb zwei trafen sich dann alle an der Pieschener Allee und nachdem die entsprechenden CDs verteilt wurden ging es mit drei Fahrzeugen los. Während unsereins zu Jasmin "Blümchen" Wagner und ABBA abtanzte, musste sich jemand anderes unbestätigten Angaben zufolge mit David Guetta rumärgern, was auf einem Parkplatz fast zur feindlichen Fahrzeugübernahme geführt hätte. Und dann war ja da noch das Mittagessen im Dönerladen (Ihr erinnert euch ...), was dazu führte, dass jede Menge neue Toiletten-Grounds gemacht wurden. Einige jedoch waren so unappetitlich, dass auf einen Spielbesuch verzichtet wurde.

Eine Stunde vor Bully erreichte man dann Hannover-Kleefeld und es ging gesittet zum Stadion und nach Erwerb der Tickets problemlos in selbiges hinein. Aufgrund der zu erwartenden niedrigen Gästezahl wurde nur der obere Teil des Gästeblocks bezogen und beflaggt. Der untere Teil hingegen wurde mit einem Schwenker zugehangen, was den positiven Nebeneffekt mit sich brachte, dass sich so keine Massen an Event-Wessis in den GB verlaufen konnten. Außer 4 Scorpions-Fans, welche ihren Kleinkrieg mit dem ECH auf unseren Schultern austragen mussten, waren wir so ganz gut unter uns.

Das Spiel war freundlich formuliert nicht gerade eine Augenweide. Man könnte auch sagen, dass man kaum hingucken konnte, so schlecht war es. Fehlpassfestival auf beiden Seiten, ein grottiges Powerplay bei unseren Löwen. Was heißt Powerplay? Da war nichts mit Power und erst recht nicht mit Play! Da spielen wir zur Zeit in UZ besser und das meine ich ernst! Martens hätte es heute fast wieder geschafft ... Naja und Hannover tat mit einer haarsträubenden Chancenverwertung das Übrige zur Hockeygala am Pferdeturm... So verwunderte es dann auch nicht, dass ein gewisser Herr gegen Ende des Spiels erneut die Toilette aufsuchen wollte. Wegen akutem Ekel beim Betrachten der Örtlichkeit kam er nach einer Minute wieder in den Block zurück, um selbigen nach zehn Minuten wegen "Ich halt's ni mehr aus!" doch wieder zu verlassen. Diesmal soll übrigens die Calzone schuld gewesen sein...

Im ersten Drittel kam es außerdem zu skurillen Szenen im Gästeblock als Ordnungsdienstmitarbeiter das Mitführen von Wasserflaschen durch Dresdner Offizielle verhindern wollten (Plasteflaschen sind kein Verbrechen!). Die Aktion sorgte im weiteren Verlauf noch für einigen Diskussionsbedarf und auch wir ziehen unsere Schlüsse aus diesem Vorkommnis: Nächstes Spiel wieder Pyro und schwarzgekleidete Chaoten in Hannover, um für optimale Auslastung der Ordnungskräfte zu sorgen!! Das Jammerspiel auf dem Eis hatte nach 65 Minuten auch ein vorläufiges Ende gefunden und obwohl die Partie keinen Sieger verdient hätte, wurde nun im Penaltyschießen einer ermittelt. Das Ergebnis ist bekannt: Hannover gewinnt 1:0 n.P. und die Füxxe sind so gut wie durch was die PlayOffs angeht...

Stimmungstechnisch für 30 Mann ein akzeptabler Auftritt: Ab und zu machten alle mit und man konnte sich Gehör verschaffen in der Halle, wobei das Engagement diesbezüglich natürlich im Spielverlauf nachließ wegen des grottigen Spiels und der allgemeinen Bedeutungslosigkeit der Partie für uns. Hannover die ersten beiden Drittel unglaublich schlecht, im letzten zogen dann zur Melodie von "Auf geht's zum Bestatter..." einige mehr mit. Insgesamt muss man aber sagen, dass sich der Abwärtstrend beim Support im Indianerland fortsetzt. Auch der "Black Bloc" in der Nordkurve war schonmal größer...

Nach diversen Verabschiedungen begab man sich vollzählig und nüchtern auf die Rückreise, welche durch ein Geburtstagsständchen am Parkplatz unterbrochen wurde... Gegen 1:30 Uhr erreichte man wieder unsere schöne sächsische Landeshauptstadt!

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